Der im letzten Jahr zwischen Mai und Juni vorwiegend in der Region Achensee gedrehte Film "Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno" feierte Dienstag Abend im Innsbrucker Leokino Premiere. Im TV wird der spannende Spielfilm am 25. Februar zeitgleich um 20.15 Uhr auf ORF 2 und im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt.
Nach dem Tatort kamen immer mehr Filme
Nach dem Tatort-Dreh im Frühjahr 2006 zeigt sich Martin Tschoner, GF Achensee Tourismus, sehr erfreut über die erneute Zusammenarbeit mit Satel-Film und Cine Tirol: "Mit der Ausstrahlung in ORF und im Bayerischen Rundfunk können wir ein Millionenpublikum erreichen. Für uns bedeutet dies einen unschätzbaren Marktwert und eine Top-Werbung in unseren Kernmärkten". Ebenfalls erfreut über die gelungene Kooperation zeigten sich bei der Welturaufführung Regisseur Xaver Schwarzenberger, Drehbuchautor Felix Mitterer sowie die Hauptdarsteller Harald Krassnitzer, Nadeshda Brennicke und Fritz Karl.
"Unberührte Naturlandschaften, traumhafte Bergszenarien und der größte See Tirols
Das sind jene Vorzüge, die Gäste an der Region Achensee so schätzen. Es ist tatsächlich ein großer Mehrwert, dass unsere Region immer öfter zur Kulisse für quotenträchtige TV-Hits wird", freut sich Tschoner. Auf ihrer Suche nach einem geeigneten Drehort für den TV-Film "Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno" haben sich Regisseur Xaver Schwarzenberger und Drehbuchautor Felix Mitterer unter mehreren Mitbewerbern aufgrund der spektakulären Topographie für die Region Achensee entschieden. Die abwechslungsreichen Landschaften boten hervorragende Kulissen, um die dramatische, zugleich satirische Geschichte rund um den "Problembären JJ1" zu drehen. Im Jahr 2006 sorgte "JJ1" in ganz Europa für (traurige) Aufmerksamkeit, als er im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol sein Unwesen trieb und nach zahlreichen Zwischenfällen ein unrühmliches Ende fand. Eines sei verraten, der Film endet nicht so tragisch.
Dreh mit wetterbedingten Hindernissen
Von der großen Locationvielfalt zeigte sich die gesamte Crew begeistert. Rund um den Achensee wurde unter anderem in den Karwendeltälern, auf der Buchaueralm in Maurach, im Fürstenhaus in Pertisau, am Seeufer, auf der Köglalm in Achenkirch sowie in der Steinberger Schmalzklause gedreht. Vielfältig zeigte sich allerdings auch das Wetter, erklärt Tschoner: "Während des gesamten Drehs, der über zwei Monate dauerte, überraschte uns Mutter Natur immer wieder. Zu Beginn der Arbeiten bereitete uns der sehr späte Schneefall auf den Hütten aufgrund der erhöhten Lawinengefahr Probleme. An einem Drehtag gingen in Steinberg sogar zwei Muren ab. Dabei wurden Harald Krassnitzer und sein 30-köpfiges Filmteam eingeschlossen. Aber trotz der wetterbedingten Schwierigkeiten konnte die Region Achensee abermals ihre TV- und Film-Tauglichkeit unter Beweis stellen".
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